Weingut Weninger

 
Über das Weingut:

Das Weingut Weninger ist ein Weingut mit Sitz in Horitschon im österreichischen Mittelburgenland und im ungarischen Balf bei Sopron. Im südungarischen Ort Villány besteht ein Joint Venture mit dem ungarischen Attila Gere.

Die Geschichte:

Die Erfolgsgeschichte des Weinguts begann im Jahr 1982, als Franz Weninger (* 2. Dezember 1953) den elterlichen Horitschoner Betrieb übernahm. Als einer der ersten mittelburgenländischen Winzer stellte er seinen Betrieb auf zeitgemäße Wirtschaftsweise mit Qualitätsweinerzeugung um. Im Jahr 1996 wurde Franz Weninger von Falstaff zum „Winzer des Jahres“ gekürt.

Franz Weninger verstand es immer wieder, sich rasch auf Innovationen einzustellen. Als erster mittlelburgenländischer Winzer stellte er sein Weingut ab 2005 auf einen Biobetrieb um. Das Weingut zählt in Österreich zu den Vorreitern einer geradlinigen Rotweinstilistik mit zurückgenommenem Holzeinsatz.

Im Jahr 2012 übernahm Franz Reinhard Weninger (* 6. Juli 1979), der zuvor das Weingut in Balf bei Sopron geleitet hatte, auch die Verantwortung im Horitschoner Betrieb. Dessen Vater, Franz Weninger, steht ihm weiterhin als Seniorpartner zur Seite.

Lagen und Sorten:

Zum Zeitpunkt der Betriebsübernahme durch Franz Weninger im Jahr 1982 wurde auf einer Anbaufläche von sieben Hektar gewirtschaftet. Aktuell beträgt die Anbaufläche 26 Hektar (Stand 2016). Das Weingut bewirtschaftet Weingärten in den besten Horitschoner Lagen. Der Blaufränkische ist die wichtigste Sorte im Betrieb. Weningers Blaufränkisch Dürrau, der seit 1999 im Sortiment ist, zählt zu den exklusivsten Rotweinen Österreichs. Weitere Blaufränkische kommen aus den Lagen Hochäcker, Kirchholz und Gfanger. Nur in guten Jahren erscheint Weningers Reserve-Cuvée Veratina. Aus Horitschoner Rieden stammen auch die Sorten Zweigelt, St. Laurent sowie Merlot. Weiters gibt es in Horitschon einen Weingarten mit Sauvignon-Blanc-Reben. Die Reben in Horitschon gedeihen überwiegend auf tiefgründigen, mittelschweren bis schweren Lehmböden mit zum Teil hohem Ton- und Eisengehalt. Die besten Weine stammen aus Weingärten mit alten Reben.

Im benachbarten Ort Ritzing gedeiht in der kalkhaltigen Riede Kalkofen Weningers Pinot Noir. Am südburgenländischen Eisenberg hat Weninger eine 0,6 Hektar umfassende Weingartenfläche mit schieferdurchsetzten Böden gepachtet. Von dort kommen der Blaufränkisch Saybritz, der Welschriesling und der Gemischte Satz.

Rund 30 Prozent der Produktion des Horitschoner Weinguts geht in den Export, und zwar vorrangig nach Deutschland, in die Schweiz und in die USA, weiters in die Niederlande, nach Japan, Skandinavien und Russland.

 

 

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